Beratungen

Vor jeder tierpsychologischen Beratung muss durch eine medizinische Abklärung beim Tierarzt ausgeschlossen werden, dass körperliche Probleme, beispielsweise Schmerzen, die Ursache des Problemverhaltens darstellen.
 
Die erste Sitzung in tierpsychologischer Beratung beinhaltet eine Aufnahme der Fakten und Probleme (Anamnese). Der Ratsuchende wird vom diplomierten tierpsychologischen Berater über das Verhalten des Tieres befragt, die Haltungsumgebung erfasst und analysiert. Daraus erstellt der tierpsychologische Berater eine Diagnose und arbeitet Massnahmen für eine individuelle Therapie aus.
 
Vielfach können Verhaltensprobleme bei Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen und Vögeln durch Umgestaltung ihres Lebensraums gemildert oder ganz beseitigt werden, indem diesen Tieren artgemässe Strukturen angeboten werden.
Verhaltensprobleme bei Pferden und Hunden bedingen oft eine Korrektur des Tieres wie auch eine Verhaltensänderung des Besitzers. Es ist deshalb notwendig, diese beiden Tierarten im Haus bzw. Stall und in der Natur zu beobachten. Auch praktische Übungen müssen vielfach am Ort des Geschehens, also auf dem Ausritt oder auf dem Spaziergang, angewendet werden.
 
Für eine erfolgreiche Beratung und Therapie braucht es neben dem fachspezifischen Wissen des diplomierten tierpsychologischen Beraters ein aktives Mitmachen des Tierhalters und konsequentes Umsetzen der Therapieanweisungen.