Hunde-Uni Bern sucht Balljunkies!

26.09.2017 20:19:16 | Eva Waiblinger
Ist Ihr Hund ein Balljunkie? Kriegt er beim Tierarzt so ein bisschen das Flattern? Bleibt er beim Silvesterfeuerwerk voll cool oder wird er zum zitternden Angstbündel? Dann sucht die Hunde-Uni Bern genau Sie und Ihren Hund als Studienteilnehmer! Denn die Hunde-Uni Bern untersucht in verhaltensbiologischen Projekten Hunde beim Ballspiel, Ängstlichkeit beim Tierarzt und die Reaktionen von Hunden auf die alljährliche Knallerei zum Jahresende.

Logo Hunde-Uni BernDie Hunde-Uni Bern wurde dieses Jahr neu gegründet, und zwar als Teil der Abteilung Tierschutz der Vetsuisse Fakultät an der Uni Bern. Sie schliesst damit eine Lücke, denn seit der Emeritierung von PD Dr. Dennis C. Turner von der Universität Zürich und Prof. Dr. Andreas Steiger von der Universität Bern gab es keine Möglichkeit mehr, an einer Schweizer Universität spezifisch Hundeverhalten zu studieren. Leiterin der Vier-Pfoten-Uni ist die Verhaltensbiologin Dr. Stefanie Riemer. Sie wird von der die Verhaltenstierärztin Dr. Maya Bräm und der Biologin Annika Huber unterstützt. Die Hudne-Uni hat sich ganz dem Verhalten, der Kognition und den Emotionen von haushunden verschrieben. Die Verhaltensforscherinnen arbeiten ausschliesslich mit positiver Verstärkung (Futter, Spiel), denn Lernen soll ja auch Spass machen.

Wer mehr über das Verhalten seines Hundes und auch über sich herausfinden will, nimmt am besten gleich an einer der Studien der Hunde-Uni teil. 

Website der Hunde-Uni Bern
Artikel im Tages Anzeiger vom Dienstag, 22. August 2017