Wie ist es, ein Hund zu sein?

27.09.2017 08:54:19 | Eva Waiblinger
Haben uns Hunde genauso gern wie ihr Futter? Diese Frage hat der Neurowissenschafter Gregory Berns aus Atlanta untersucht. Da er ihre Hirnaktivität untersuchen wollte, musste er Hunde dazu bringen, freiwillig in einen Magnetresonanztomografen (MRT) zu steigen und dort still zu halten, trotz des enormen Lärms, den dieser Hirnscanner verursacht Das allein ist schon eine grosse Leistung, aber Berns hat noch viel mehr erreicht. Er hat beispielsweise herausgefunden, dass Hunde - wie Menschen - über Hirnregionen verfügen, die Menschengesichter erkennen. Unsere Hunde erkennen uns also nicht nur am Geruch und am Verhalten, sondern sie können auch Menschengesichter unterscheiden und wiedererkennen.
Berns hat mehrere Bücher veröffentlicht, die leider (noch) nicht auf Deutsch erschienen sind.
  • What It's Like To be A Dog, and Other Adventures in Animal Neuroscience, erschienen bei Basic Books
  • How Dogs Love Us: A Neuroscientist and His Adopted Dog Decode the Canine Brain, erschienen bei New Harvest Books (ebenfalls auf Spanisch erschienen)
Der Artikel erschien in der Sonntagszeitung und kann über entweder über diesen Link oder über die App #12 kostenlos gelesen werden. Der Originalartikel stammt aus der new York Times und kann hier auf Englisch gelesen werden.