Verhaltensstörung

Verhaltensstörungen wie Stereotypien entstehen während der Entwicklung eines Tieres, wenn ihm nicht die notwendigen artgemässen Bedingungen zur Verfügung stehen. Wächst eine Rennmaus beispielsweise in den ersten drei Lebenswochen ohne schützenden Bau auf, weil die Haltung den Elterntieren kein Grabverhalten erlaubt, entwickeln Rennmäuse stereotypes Grabverhalten (langandauerndes, ziel- und zweckloses Scharren in den Käfigecken). Fehlen einer Katze in der sensiblen Phase bis zur 7. Lebenswoche Menschen als Sozialpartner, so wird sie als erwachsenes Tier Menschen nur sehr schwer als Sozialpartner akzeptieren, wird so scheu und kann sich in Anwesenheit eines Menschen schlecht entspannen.

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