Selbstdomestikation

16.03.2018 14:22:12 | News | Eva Waiblinger | News




Eine Studie der Verhaltensbiologin Anna Lindholm von der Uni Zürich zeigt, dass auch ohne absichtliche Selektion auf Zahmheit Tiere, die unter Obhut des Menschen leben, Domestikationseffekte zeigen, wie geringere Scheuheit, weisse Fellflecken, kleineres Hirn. Diese Effekte beobachteten die Forscher an Kolonien von wilden Hausmäusen, die in Halbfreiheit mit Fütterung, Schutz vor Beutegreifern und regelmässigem Wägen seit einigen Jahren und vielen Mäusegenerationen in einer Scheune im Zürcher Oberland leben. Wenn Selbstdomestikation bei Mäusen geht, sind ähnliche Effekte sicher auch bei Katzen denkbar, bei denen die Hypothese der Selbstdomestikation immer wieder vorgebracht wird.
Artikel von Matthias Meili im Tages-Anzeiger vom 16. März 2018
Website der Abteilung Verhaltensbiologie des Institutes für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften
(Bild: Abt. Verhaltensbiologie UZH)









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